Intention | Arbeitsweise

Heinrich Betz | Kunst im Saarland AUTONOMER MALER UND BILDHAUER

Heinrich Betz arbeitet mit unterschiedlichen Werkstoffen und sucht bewusst Vielfalt in seinen Darstellungsformen.

Während der letzten Jahre wurden in einer Reihe von Ausstellungen Gegenstände (u.a. Objekte und Installationen) gezeigt, deren Charakter und Aussagen gerade durch Differenziertheit einem jeweiligen Ausstellungsthema entsprachen. So 1994 im saarländischen Blieskastel, wo Objekte und Hängeplastiken vorgestellt wurden. 1995 waren in Kaiserslautern unter dem Titel "Meta-Form" wandelbare Bilder und Plastiken und 1996 "Taktiles" in Speyer zu sehen. 1997 "Objekte mit Licht" in Saarbrücken und "Licht-Gestalten" in Speyer,1998 das Projekt "Passage W" im Schlossgarten von Wustrau/Neuruppin und "Connotations fragiles" in Vezelay/Frankreich, eine Exposition mit schwebenden Kopfgebilden und Knautschplastiken. In der Ausstellung "Konnex" 1999 in Jena/Thür. wurden Arbeiten gezeigt, die sich mit Energievermittlung befassten.


Machart und Materialwahl sind bei Heinrich Betz meist themenorientiert. Die Ergebnisse der Kreationen deuten im Zeichenhaften Hintergründiges, enthalten auch gelegentlich kritische oder ironisierende Stellungnahmen.

Aus der Kombination verschiedener Materialien wie Holz, Papier, Kunststoff, Metall etc., oft mit Sachen aus dem Alltagskonsum, auch aus Wertlosem und Weggeworfenem, entstehen eigenwillige Gebilde, die im Voraus nicht, oder nur teilweise zu skizzieren oder zu entwerfen sind. 

PLASTIK, OBJEKTE, INSTALLATION


"Der Anfang wird offen gehalten" ist die Devise zum experimentellen Weg. "Standardisierte Wiederholung oder Virtuosität sind nicht angestrebt."


Die Objekte, häufig aus der Material- oder Montagekonzeption entwickelt, muten an wie Traum- oder Gedächnisrelikte oder fiktive Konstrukte. Entsprechend seiner subjektiven Wirklichkeit wird primär an optische Wahrnehmung gedacht.


Während der letzten Jahre ist die Reihe der thematischen Ausstellungen dementsprechend fortgesetzt worden. Beispiele von Objekten und Malerei wurden sowohl in der Ausstellung EX LBRNTHS in Kusel/Pfalz, als auch in der Ausstellung PRISMA in Sulzbach/Saar gezeigt. In einer Vielfalt von größeren Figuren und Installationen bestätigte sich die experimentelle Absicht, wie auch der Fantasiereichtum.